Nachtmahr

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Nachtmahr ist ein Projekt des österreichischen Musikers Thomas Rainer, der auch unter dem Pseudonym MechanicMind firmiert und unter anderem bei den Projekten L’Âme Immortelle und Siechtum mitwirkte.
Thomas Rainer begann seine Musikkarriere 1996 mit dem Projekt L’Âme Immortelle. Nebenbei produzierte Rainer in seinen Mechanical Mind Studios in Wien unter anderem Musik für Samsas Traum, Dope Stars Inc. und Punto Omega. Remixe und Songs kann man auf Alben, z. B. von Faith and the Muse, und Samplern wie Endzeit Bunkertracks und Extreme Störfrequenz finden.
2007 gründete Thomas Rainer die Band Nachtmahr und veröffentlichte die auf 2000 Stück limitierte EP Kunst ist Krieg, welche Remixe von Xotox, Endif, FabrikC und Xpq-21 beinhaltet.
Am 6. Juni 2008 erschien das erste Album Feuer Frei, dessen Song „Katharsis“ es in den DAC Single Charts auf Platz 3 schaffte. Bereits vor Veröffentlichung erschien die Nachtmahr – Katharsis Promo. Es folgten diverse Auftritte auf Festivals wie dem Wave-Gotik-Treffen und Amphi Festival, im November folgten diverse Konzerte in den USA. Die auf 1.999 Stück limitierte Katharsis E.P. erschien am 19. September 2008.
Sowohl das Album „Alle Lust will Ewigkeit“ als auch die Single Tanzdiktator erreichten Platz 1 der Deutsche Alternative Charts. Das dritte Album „Semper Fidelis“ erschien 2010 und erreichte ebenfalls hohe Chartplatzierungen. Es folgten die Alben Veni Vidi Vici (2012) und schließlich Anfang 2014 das bereits im Vorfeld heiß diskutierte Album Feindbild.
NACHTMAHR musste man schon immer lieben oder hassen – Feindbild stellt sicher, dass es auch weiterhin nichts dazwischen geben wird. Es ist nicht mehr nur die schiere Beat-Dominanz, die zerstörerische Wucht unbarmherziger Imperial Industrial-Bombenteppiche, die den beneidenswerten Status von NACHTMAHR begründet. Mehr denn je zeigt „Feindbild“, dass dieses Projekt längst über den Status tanzflächenerschütternder Industrial-Eruptionen hinausgewachsen ist und Ernsthaftigkeit, Emotion und Erhabenheit ins Zentrum des Schaffens stellt. Sicher, die dicksten Bässe und treibendsten Techno/Industrial-Orgien finden sich auch auf „Feindbild“. Zusätzlich gestählt wird diese industrielle Dominanz jedoch mit einer schonungslosen Offenheit und Ehrlichkeit, die sich wie ein Panzer um die Stücke legt. Exemplarisch offenbar wird das in dem kongeniale SECOND DECAY-Cover „I Hate Berlin“. Obwohl das auch an der verführerischen FRÄULEIN PLASTIQUE (ex-WELLE:ERDBALL) liegen könnte, die endlich ein lange geplantes Duett mit THOMAS RAINER gewagt hat.

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