Diorama

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„Möglicherweise ist Torben Wendt der beste Musiker, den die deutsche Gothic-Szene derzeit zu bieten hat. Der kreative Kopf von DIORAMA hat ein unglaubliches Gespür für emotionale Musik, die jegliches Klischee, dass man mit dieser Szene verbindet, komplett außen vor lässt. Wo man manchmal den Eindruck hat, das Sehen-und-gesehen-werden wichtiger ist, als die Musik und sich dies wiederum in der oberflächlichen Musik deutlich widerspiegelt, macht Wendt mit seiner Band eindringliche, intelligente Musik, mit der man sich beschäftigen muss, um sie zu begreifen.[nbsp] (…) Mit ungewöhnlichen Sounds und spannenden Arrangements heben sich DIORAMA (…) von allen Genrestandards ab und unterstreichen die Einzigartigkeit dieser Band.“
(musikreviews.de zum aktuellen Album “Even-The-Devil-Doesnt-Care”)
Diorama wurde 1996 von Torben Wendt gegründet. Nach Veröffentlichung der Demoaufnahme „leaving hollywood“ bekundete das Label Accession Records Interesse und Adrian Hates (Diary of Dreams) konnte als Produzent für das folgende Album gewonnen werden. 1999 wurde das eher ruhige Debüt „pale“ veröffentlicht. 2000 ging Diorama als Vorgruppe von Diary of Dreams auf Tour. Bei dieser Tour beschränkte sich Wendt darauf, seine Stücke ausschließlich am Klavier zu begleiten.
Im darauffolgenden Jahr wurde das Album „her liquid arms“ veröffentlicht, welches sich durch seine elektronische Ausrichtung musikalisch deutlich vom ersten Album unterschied. Es beinhaltete einige clubtaugliche Stücke wie „her liquid arms“ oder „advance“. Das Album erreichte die Top Ten der Deutsche Alternative Charts. Felix Marc stieß als Co-Produzent und Sänger zur Band.
Als erste Zusammenarbeit mit dem Bassisten Bernhard le Sigue entstand 2002 das Album „the art of creating confusing spirits“. Am Jahresende ging die Band erneut mit Diary of Dreams auf Deutschland- und Europa-Tournee.
Wie im Jahr zuvor ging Wendt ins Ausland, wo er 2003 in Sascha Judt („Sash Fiddler“), der in früheren Zeiten mit Bernard le Sigue gearbeitet hatte, ein viertes Bandmitglied fand.
Im April 2005 veröffentlichten Diorama das vierte Album „amaroid“. Damit spielten sie unter anderem diverse Liveauftritte mit VNV Nation in Europa.
„repale“, eine Zusammenfassung alter und neuer Stücke wurde noch im gleichen Jahr veröffentlicht. Die Band ging dann von Deutschland aus bis nach Russland auf Headliner-Tour. Im Oktober 2006 gab die Band den Ausstieg von Bernard le Sigue bekannt.
Nach einigen Remixarbeiten, z. B. für daVOS („What I prefer“) oder Frozen Plasma („Hypocrite“), einem Samplerbeitrag zum Accession Records – Sampler Vol. 3 („The pulse of life“), sowie einer Zusammenarbeit mit Painbastard („Torn“), arbeitete die Band an der Fertigstellung des Albums „a different life“, welches im März 2007 erschien.
Am 19. März 2010 veröffentlichten Diorama das Album „Cubed“. Ihr neuestes Album „Even the Devil Doesn’t Care“ erschien am 25. Januar 2013 und konnte direkt in die DAC einsteigen.

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