Schöngeist

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Ästhetik ist weit mehr als ein feinsinniges Gespür für Formvollendung. Für die Formation Schöngeist und dessen Bandbegründer und Sänger Timur Karakus spielt Ästhetik eine zentrale Figur im musikalischen Schaffen. Sie ist Inspiration, Maßstab, Horizonterweiterung und zugleich auch die Fähigkeit, das jeweils Schöne darin zu entdecken. In den Songs von Schöngeist spiegelt sich genau das wieder. Diverse Spielarten fließen ineinander und werden dabei lediglich vom Anspruch an musikalische Ästhetik geleitet.
So verwundert es kaum, dass Schöngeist innerhalb kürzester Zeit eine rasant wachsende Anzahl an Menschen in ihren Bann ziehen konnten. Einfühlsamer Goth-Rock mit deutschen Texten und modernem Pop-Appeal offenbart sich dem Zuhörer, verfeinert durch manch diverse Elektro-Elemente. In den Texten der Band dreht sich alles um das Menschsein und um die rasanten emotionalen Berg-[nbsp] und Talfahrten, die jeder von uns erlebt.
2006 gegründet, haben Schöngeist auch für ihr interkulturelles Schaffen in 2011 die Deutsche Musikförderung der Bundesregierung erhalten.
Das neue Album „WEHE!“ (2013) ist die perfekte Hymne für all diejenigen die sich gerade im Kampf mit sich selbst und um die Zuneigung zu einer anderen Person befinden. „Das hat jeder von uns schon einmal erlebt“, beschreibt Sänger Timur Karakus. „Was bleibt, ist die verzweifelte Hoffnung und ein Wunschtraum, dem jede und jeder gerne hinterher hängt“. „WEHE!“ widmet sich damit allen unnahbaren, verschmähten, verlorenen und verbotenen Lieben und Leiden dieser Welt – und ist damit eine melancholische Hommage an die Liebe selbst. Als Co-Songwriter hat u. a.[nbsp] Alexander Wesselsky (Eisbrecher) mitgewirkt.
Wer in der Vergangenheit bereits in den Genuss kam, die Bühnenperformance der Band zu erleben, der weiß zudem, welch ordentliche Ansage und Freude dem Publikum geboten wird.