Pouppèe Fabrikk

Pouppèe Fabrikk

Running Order Slot:

Bühne: 4.Bühne - Weidenbogenbühne

Pouppèe Fabrikk

Biography

Pouppée Fabrikk ist eine schwedische EBM- Band, die 1988 von Henrik Björkk und Leif Holm gegründet wurde. Die Band erarbeitete sich Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre im Electronic Body Music Genre in recht kurzer Zeit einen Legendenstatus. Das kompromisslose Schaffen von Frontmann Henrik Björkk und Sequenzer-Antreiber Leif Holm forderte die elektronisch orientierte Meute bis zum Äußersten heraus. Immer eine Nummer härter und derber als die damaligen Vorbilder DAF und Nitzer Ebb. Nach zwei Alben, einigen Maxis und der Compilation Crusader legten die Schweden ab ca. 1994 einen Schwenk Richtung Metal hin. Und der sorgte für Kontroversen, gefolgt von nachlassender Aktivität und Umbesetzungen. Eiszeit, Endzeit? Elite Electronics ließ Anfang des Jahrtausends in seiner ursprünglichen Machart aufhorchen, wenige Auftritte folgten, dann erneut Pause. Plötzlich verstärkte Livepräsenz: Bärenstarke und von den Fans gefeierte Auftritte katapultierten die Band in den letzten Jahren zurück in die erwartungsvolle Szene. Dann endlich die wutschnaubende Rückkehr im Jahre 2013 mit einem neuen Album. Pouppee Fabrikk zeigt sich als reinigendes Gewitter, aufgeladen mit kompromisslosem, bedrohlichem Sound – und mit vielen Referenzen an die guten (alten) Tage. Pouppeé Fabrikk sind unterwegs in einer Mission: Bringt den rauen Spirit zurück in die Szene, sucht die Inspiration, Ihr werdet sie nicht in weichgespülter Anpassung finden – so ihre Herausforderung an die vielen redundanten Düsterclub-Bands. Das nennt man Electronic Kropp Music (EKM) mit Leidenschaft. Pouppee Fabrikk knallt bedrohlich, organisch und dennoch mechanisch und liefern ein elektronisch-kompaktes Krawallpaket ab. Klar definiert, was sie wollen: EBM. Pur. Mit Attitüde. Die hackenden Sequenzen weisen den bandtypischen leicht schrägen Unterton auf. Markerschütternd die derben Vocals mit dem fanatischen, mitunter nahezu paranoiden Unterton. Geliebt von den Fans fordern sie das gestiefelte Volk zum wilden Tanz heraus. Musik von der Horde für die Horde. Lieber nicht im Weg stehen – oder noch besser: Play drücken und die Lautstärke auf Anschlag. Die völlig überschminkte, medial eingenordete Discoqueen nebenan wird´s hassen. Gut so.

Discography

  • 1990: Rage
  • 1991: Portent
  • 1992: Crusader
  • 1994: We Have Come to Drop Bombs
  • 1998: Djävulen
  • 1999: Your Pain - Our Gain
  • 2013: The Dirt

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