Phillip Boa and The Voodooclub

Phillip Boa and The Voodooclub

Running Order Slot:

Bühne: 1. Bühne - Amphibühne

Phillip Boa and The Voodooclub

Phillip Boa and the Voodooclub sind eine der renommiertesten deutschen Bands überhaupt: Ihre Werke kennt (wissentlich oder unwissentlich) irgendwie jeder und sie sind als eine der wenigen deutschen Bands auch international von Kritikern und Fans anerkannt. So schaffte die Band als einzige deutsche Band, circa 10 „Single of the Week“ und 4 „Album of the Week“ Auszeichnungen in den britischen Musikmagazinen wie NME etc. zu bekommen.
In Deutschland gelten sie als unbestechlich, Boa ist wegen seiner Weigerung, in kommerziellen Medien präsent zu sein, eine Art Gallionsfigur der Independentszene.
Sein neuestes Album „Loyalty“ ist sein erfolgreichstes Album seit Mitte der Neunziger geworden. 2012 spielte er fast 40 umjubelte Konzerte und gilt heute mehr denn je als relevanter deutscher Songwriter mit einem eigenen, zeitlosen, international klingenden Musikstil.
Boa’s Texte schwanken zwischen Größenwahn und Selbstzweifel, vor Zynismus tropfenden Bildern; oft sehr persönlich, aber nie eindimensional und immer irgendwie heiter und sonnig innerhalb seiner ganzen Apokalypsen. Seine Beobachtungen von Menschen, unserer Gesellschaft etc. sind scharf und bisweilen undefinierbar. Wegen der „lässigen Selbstironie“ und dem sehr markanten, bisweilen bitterbösem Pop-Lyrikstil bescheinigte der NME (London) Boa „einer der Besten des Kontinents“ zu sein. Selbst Spin (USA) würdigte die Individualität des Voodooclubs. Mit seiner Hymne „Kill Your Ideals“ manifestierte Boa sehr früh seine Haltung: „Kunst ist Kunst und artfremde Unterstützung etwa durch Industrie, Werbung, Sponsoring, TV-Vermarktung etc. ist abzulehnen. “ Dass Boa durch diese stolze Haltung in den Jahren 2000 bis 2010 unterging und weitestgehend durch die Medien ignoriert wurde, änderte seine Haltung allerdings nicht im Geringsten.
Diese Einstellung hat sich spätestens seit 2011 und endgültig mit seinem neuen Album „Loyalty“ 2012 bezahlt gemacht. Ausverkaufte Konzerte in sämtlichen Teilen der Republik zeugen von Anerkennung seiner Einstellung und Musik.

Discography

  • 1985: Philister
  • 1986: Aristocracie
  • 1988: Copperfield
  • 1989: Hair
  • 1990: Hispañola
  • 1991: Helios
  • 1993: Boaphenia
  • 1994: God
  • 1996: She
  • 1998: Lord Garbage
  • 2000: My Private War
  • 2001: The Red
  • 2003: C 90
  • 2005: Decadence & Isolation
  • 2007: Faking To Blend In
  • 2009: Diamonds Fall
  • 2012: Loyalty
  • 2014: Bleach House
  • 2016: Fresco

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