microClocks

Running Order Slot:

Die Uhren unserer Gesellschaft ticken schneller und schneller. Unsicherheit und Angst ebnen Wege für Manipulation und Steuerung. Beliebigkeit und Austauschbarkeit treten an die Stelle von Orientierung und traditionellen Werten.
microClocks greift eben jenen rastlosen Wandel, jenes unaufhörliche Ticken, welches sich oft kalt, mechanisch und industriell anfühlt, auf und kreiert eine eigene musikalische Welt, ein künstlerisches Universum – mal apokalyptisch und brachial, mal sphärisch und dunkel. Elektronisch-treibende Rhythmen bilden das Herzstück des modernen und dennoch tiefgründigen Electro-Rocks der Band aus NRW.
Bereits im Zuge ihrer Debüt-EP erhält die Band Preise sowie Förderungen des Landes NRW und verschiedene Kulturformate von Sendern wie 1Live, WDR, SWR, RBB oder Deutsche Welle befassen sich mit dem Sound von microClocks. Für ihr erstes, damals noch in Eigenregie vertriebenes Album „stars from diffuse matter“ sowie für die gleichnamige Video-Auskopplung heimsten die Musiker Auszeichnungen beim „Deutschen Rock [&] Pop Preis“ in den Kategorien „Bestes Album (englischsprachig)“ und „Bestes Video“ ein.
2011 wandten sie sich mit „opinions are on sale“ erstmalig an die breite Öffentlichkeit und schickten ihre erste Single mit dem Titel „is anybody out there?“ voraus. Eine Frage, die auf den ersten Blick banal klingt, seit Generationen jedoch für philosophische Debatten über das Sein jenseits der eigenen subjektiven Wahrnehmung sorgt. Bei den Arbeiten am Album stand der Band erneut der hochdotierte Produzent Massimo Nocito zur Seite, welcher für einen Sound sorgte, der ebenso glasklar und deutlich ist, wie die künstlerischen Inhalte von microClocks: „In Zeiten des Werteverfalls, der Fremdbestimmung und Manipulation ticken die Uhren schnell und unerbittlich – es ist fünf vor zwölf!“