Grendel

Running Order Slot:

Grendel wurde 1997, damals noch unter anderem Namen, gegründet. Der Name Grendel, in den die Band wenig später umgetauft wurde, leitet sich von der angelsächsischen Sagengestalt aus dem Epos „Beowolf“ ab.
Im Jahr 2000 veröffentlichte Grendel die erste Promo-CD, auf der es u.a. den Dance Floor-Hit „Strangers“ zu hören gab. Innerhalb kurzer Zeit wurde dieses Lied in vielen Locations in den Niederlanden, aber auch in Deutschland, Belgien und Spanien rauf und runter gespielt. Während der Song die Tanzflächen füllte, avancierte die Band zum Geheimtipp im Electrountergrund. Seitdem ist vieles geschehen, die Band hat sich in der Electroszene ihr Nestchen gebaut und scheint sich dort auch wohl zu fühlen.
Unorthodoxer und ursprünglicher Einsatz von Orchestrierung, düstere Samples und raue, hämmernde EMB-Strukturen – das sind die Markenzeichen der niederländischen Aggrotech-Band.
Nach den ersten Live-Auftritten wurde 2001 das Debüt-Album „Inhumane Amusement“ veröffentlicht, welches sehr gute Kritiken erhielt. 2002 erschien die „End of Ages“-EP und 2003 folgte das zweite Album „Prescription: Medicide“, welches erneut von den Kritikern sehr gelobt wurde, u. a. im Zillo und Orkus zum Album des Monats gewählt wurde und somit den Durchbruch für die Band bedeutete.
Die 2005er EPs „Soilbleed“ und „Soilbleed Redux“ schlugen ebenfalls ein wie eine Bombe. Mit dem Album „Harsh Generation“ (2007), dessen Titel bis heute problemlos die Tanzflächen der schwarzen Szeneclubs füllen, schuf die Band einen Meilenstein in ihrem Genre. 2009 nahm die Band die EP „Chemicals + Circuitry“ auf.
2012 legte die niederländische Electrowaffe eindrucksvoll mit dem neuen Album „Timewave Zero“ nach. Grendel veranschaulichten damit einmal mehr, dass sie eine der führenden Formationen in Sachen Electro in Europa sind.