Drangsal

Drangsal

Running Order Slot:

Bühne: 2.Bühne - Parkbühne

Drangsal

Biography

Drangsal  mit bürgerlichen Namen Max Gruber ist ein deutscher Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist. Seine Musik zeigt Einflüsse aus verschiedenen Genres, unter anderem New Wave, Post-Punk und Indie-Pop der späten 1970er und frühen 1980er Jahre. Vergleichsgrößen sind unter anderem Depeche Mode und The Smiths. Er ist ein Typ, der gerne aneckt, und als Musiker gerade ganz groß rauskommt. Seine Markenzeichen sind düster treibende Popsongs im Stil der 1980er und ein Künstlername, den er von einem Landauer Bestattungsinstitut übernommen hat - eine Inszenierung, die immer wieder Vergleiche mit dem amerikanischen Schock-Rocker Marilyn Manson aufkommen lassen. Mit der Debütsingle gelingt ihm Anfang 2016 schließlich der Coup: Die Presse berichtet über das Musikvideo, in dem Dschungelcamperin Jenny Elvers die Hauptrolle spielt. Plötzlich gilt Drangsal als einer der größten deutschen Pophoffnungen des Jahres. Drangsal bedeutet Qual, es ist ein leidvolles Gefühl, etwas was einen stört, auch Schmerz, erklärt der Musiker sein zweites Ich. Gleichzeitig strotze Drangsal aber auch vor Inbrunst, schließlich stecke ja das Wort Drang darin. Schon als Kind wollte Max anders sein als seine Altersgenossen. Aufgewachsen im südpfälzischen Herxheim war die Musik von Marilyn Manson für ihn das ideale Gegengift zur katholischen Dorfidylle. Nach Herxheim kommt er inzwischen nur noch zu Besuch, schon mit 18 zog er zu Hause aus und ging nach Berlin. Ein renommierter Produzent wurde dort auf ihn aufmerksam, von da an ging es steil bergauf. Die Presse feiert den Nachwuchsstar, die Kritiker sind voll des Lobes für den 23-Jährigen. Dabei provoziert Drangsal gerne, kratzt auch schon mal an religiösen oder sexuellen Tabus. Auch wenn er sich von der pfälzischen Heimat räumlich schon lange distanziert hat, seine Debut-CD hat der Sänger dennoch "Harieschaim" getauft, dem mittelalterlichen Namen Herxheims. Neben seiner Musik fasziniert ihn vor allem das Spiel mit den Geschlechterrollen. Schon als Jugendlicher lackierte er sich die Fingernägel. Stark geprägt hat den Autodidakten, der alle Instrumente selbst spielt, darüber hinaus sein Vater - und dessen Garage. Dort hortet der passionierte Sammler schaurig-schöne Gegenstände. Der Sohn fühlte sich davon inspiriert - eine Ästhetik, die sich in seiner Musik wiederfindet.

Discography

  • 2016 - Harieschaim

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