Clock DVA

Clock DVA

Running Order Slot:

Tag: 07.09.2018

Bühne: 2. Bühne - Parkbühne

Clock DVA

Biography

Clock DVA ist eine britische Band aus Sheffield, deren Name sich aus Anthony Burgess' A Clockwork Orange, sowie dem Zahlwort für „zwei“ („dva“) in den meisten slawischen Sprachen herleitet. Die Band Clock DVA wurde 1978 von Adi Newton und Steven Turner gegründet. Nach zwei selbst produzierten Cassetten („Fragment“ und „Deep Floor“) erschien mit der dritten Cassette „White Souls In Black Suits“ die erste kommerzielle Veröffentlichung von Clock DVA, welche noch stark von teilweise jazzigen Improvisationen, aber auch schon von Adi Newtons prägnanter Stimme geprägt war. Im Anschluss an diese beiden Frühwerke erschien das erste reguläre Album „Thirst“. Nach diesem Achtungserfolg veröffentlichten die Engländer 1982 das Album „Advantage“; allerdings ohne Steven Turner, der die Band mittlerweile verlassen hatte, dafür mit Paul Browse und Dean Dennis. Nach der Welttournee zu diesem Album kam es zur zwischenzeitlichen Auflösung der Band. Erst 1987 versöhnte er sich mit Dennis und Browse und startete Clock DVA neu. Der Stil von Clock DVA änderte sich nun deutlich. Das 1989 erschienene Album „Buried Dreams“ war rein elektronisch erzeugt, weniger experimentell. Auf diesem Album werden viele (Klang- wie Sprach-) Samples aus Filmen wie THX 1138, RoboCop oder Das Ding aus einer anderen Welt verwendet und verstärken die düstere Atmosphäre der Songs. Themen wie digitaler Terrorismus („The Hacker“) und repetitive Songstrukturen legen eine Beeinflussung durch die deutsche Band Kraftwerk nahe. Kurz nach der Veröffentlichung von „Buried Dreams“ verließ Paul Browse die Band. Ersetzt wurde er von Robert Baker, der auch bis zum vorläufigen Schluss dabei blieb. Ihr Stil wurde fortgeführt und verfeinert und repräsentiert auch musikalisch die hart-kühle digitale Ästhetik. Clock DVA präsentieren sich auch optisch analog zu Kraftwerk, da die statische Bühnenshow durch Projektionen von computeranimierten Videos untermalt wird. Clock DVA werden deutlich ambient- oder trancelastiger und bieten euch eine Sammlung von fiktiven, gesanglosen Filmmusiken. Während der Aufnahmen zu dem 1993er Album „Sign“ verließ Dean Dennis die Band; Adi Newton und Paul Baker vollendeten das bislang letzte reguläre Clock DVA-Album als Duo. 1994 erschien mit der Retrospektive und Mixcompilation der Jahre '89-'93 „Collective“ das für lange Zeit letzte Album. Am 10. Juni 2011 traten Clock DVA in Leipzig beim Wave-Gotik-Treffen zum ersten Mal seit 1994 wieder auf. Im Sommer 2013 erschien mit „Post-Sign“ (welches bisher unveröffentlichte und unvollendete Instrumentalstücke enthält) ein Nachfolger für „Sign“; neueres Material erschien 2013 als limitierte USB-Stick-Edition.

Discography

  • 1978 - Lomticks of Time - Cassette
  • 1978 - 2nd - Cassette
  • 1979 - Deep Floor - Cassette
  • 1979 - Fragment - Cassette
  • 1980 - White Souls In Black Suits - Cassette
  • 1980 - Thirst - LP
  • 1982 - Advantage - LP
  • 1982 - White Souls in Black Suits - LP 
  • 1989 - Advantage
  • 1989 - Buried Dreams
  • 1990 - White Souls in Black Suits - LP
  • 1990 - Transitional Voices
  • 1991 - Man-Amplified
  • 1992 - White Souls In Black Suits
  • 1992 - Advantage
  • 1992 - Thirst
  • 1992 - Digital Soundtracks
  • 1993 - Sign
  • 1994 - Collective
  • 2012 - Horology - Vinyl
  • 2013 - Post-Sign
  • 2014 - CLOCK2 - USB-Mediacard

Videos