Twitter MySpace Youtube Facebook
Bild
Dive
Bandname
Dive
Last FM Link
MySpace-Link
Band-Website
Beschreibung

Dive ist die Kurzform von Dirk Ivens. Er begann seine musikalische Karriere zwar 1978 als Gitarrist und Sänger in einer Punkband, musste aber schon bald feststellen, dass ihn die Möglichkeiten der elektronischen Musik weitaus mehr faszinierten.
Nach einer kurzen New-Wave-orientierten Phase gründete er 1980 das von Bands wie Suicide und D.A.F. inspirierte Projekt Absolute Body Control, das mit der Single „Is There An Exit?“ einen ersten Achtungserfolg und lokalen Szenehit landen konnte.
Kurz darauf fand Dirk Ivens mit Eric Van Wonterghem den idealen musikalischen Partner und produzierte mit ihm einen eingängigen, nun auch von britischen Synthipop-Acts wie Blancmange und Human League beeinflussten Electro-Sound, der von karger, minimalistischer Schlichtheit geprägt war, aber stets eine melancholische Melodiösität zum Ausdruck brachte.
1984 löste sich die Band auf, woraufhin Dirk Ivens zunächst die Band The Klinik gründete, zu der wenig später auch für ein kurzes Zwischenspiel Eric van Wonterghem stieß und die mit zu den wichtigsten belgischen Vertretern der Electronic Body Music zählen sollte.
Der minimalistische, aber effektiv düstere und hypnotische Klinik-Sound, der nicht zuletzt durch Dirk Ivens verzerrten Vocals seine Faszination erfuhr, wurde 1990, als Ivens die Band verließ, auch in sein neues Solo-Projekt Dive transformiert, das bis heute einen enormen Einfluss auf die Electro-Szene ausübt.
Was sich bei Klinik noch in mehr atmosphärischen Soundscapes ausdrückte, wurde bei Dive zu einem pulsierenden, urbanen, an Bands wie Esplendor Geometrico erinnernde Rhythmusgewitter, das eine hoffnungslose, abgrundtief düstere Endzeitstimmung ausstrahlte. Mit dem 93er Album „Concrete Jungle“ wurde der Sound etwas ruhiger und atmosphärischer, doch blieben die Rhythmusstrukturen weiterhin ebenso unverkennbares Kennzeichen von Dive wie Dirk Ivens verzerrter Megaphon-Gesang.
Der unheilvolle Electro-Industrial-Sound erwies sich schließlich auch als perfekte musikalische Untermalung für filmische Underground-Projekte, so dass Dirk Ivens 1995 den Soundtrack zum von Koma und Sigillum S inszenierten Experimentalfilm „Grinding Walls“ einspielen durfte.

Zurück