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Rummelsnuff
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Rummelsnuff
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Beschreibung

Der Wahl-Berliner Muskelberg Roger Baptist ist Rummelsnuff, eine so schräge wie faszinierende Kombination aus vor Testosteron nur so strotzender Bodybuilder-Ästhetik, seemännischer Brachialromantik und Comic-Figur: eine Ikone, die sich einer stetig wachsenden Anhängerschaft aus den unterschiedlichsten Lagern erfreut und in der Presse von Spiegel über SPEX bis FAZ auf einhellige Begeisterung gestoßen ist.
Mit seiner Mannschaft lässt er gelegentlich seine derbe, von Kurzfilmen untermalte Strommusik auf sorgsam ausgewählten Bühnen zwischen Hammerfest und Sansibar erklingen. Kennzeichnend für die Shows sind der bild- und tongewordene Männlichkeitswahn und der unverhohlene Personenkult um Rummelsnuff; er singt von den Schwerstarbeitern unter Tage, von den Männern auf hoher See und von den kraftstrotzenden Ringern auf der Matte.
Zwei Jahre nach seinem Debüt-Album ist der Rummel-Käpt’n mit „Sender Karlshorst“ und 15 Titeln in deutlich größerer stilistischer und instrumentaler Vielfalt wieder auf Sendung. Vom traurig schönen Shanty, „Salzig schmeckt der Wind“, über den treibenden, elektrischen Rockabilly von „Donnerbolzen“, bis hin zur bekannt derben Stromgassenhauerkultur von Songs wie „Eindruck schinden“, „Pumper“ oder „Winterlied“ – Rummelsnuff kennt keine musikalischen Grenzen und bleibt dabei doch immer unverkennbar er selbst. Auf Basis minimalistischer elektronischer Klänge, die er mit vielerlei Klangexperimenten, diversen Schrägheiten und seiner markigen Reibeisenstimme garniert, besetzt Rummelsnuff eine der originellsten Nischen in der deutschsprachigen Populärmusik. „Freier Fall“, das vorab als Digital-Single veröffentlicht wurde, klingt dann auch in etwa so, als wenn Max Schmeling, Tom Waits, Der Plan und Rammstein eine gemeinsame Platte aufnehmen würden.

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